Prof. Andreas Herrmann

Vocal Productions


Willkommen ...

Prof. Andreas Herrmann ist freiberuflicher Musiker - Chorleiter, Dirigent und Komponist.
Schwerpunkte seiner Arbeit sind Chor- und Orchesterdirigieren, die pädagogische Arbeit als Professor an der Hochschule für Musik und Theater München, die künstlerische Arbeit als Chordirektor der Münchner Philharmoniker und Musikmanagement, dabei insbesondere die Zusammenstellung und Einstudierung von professionellen Konzertchören aller Größen und Couleur. Daneben ist er als Autor, Fotograf und Musikproduzent tätig.

Prof. Andreas Herrmann is a freelance musician - choir director, conductor and composer.
His work focuses on choir and orchestra conducting, pedagogical work as professor at the Munich University of Music and Theatre, artistic work as choir director of Munich Philharmonic and music management, in particular the compilation and staging of professional concert choirs of all sizes and genres. He also works as an author, photographer and music producer.

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Schönberg und Mozart mit Barbara Hannigan in BR Klassik

Kommenden Mittwoch, den 20. März 2019 sendet der Bayerische Rundfunk in seinem Programm BR Klassik ab 20.05 Uhr einen Zusammenschnitt der Konzerte der Münchner Philharmoniker mit dem Philharmonischen Chor München (Einstudierung: Andreas Herrmann) vom 8. und 9. März 2019 unter der Leitung von Barbara Hannigan. Zu hören sind u.a. Schönbergs berühmtes a-cappella-Stück "Friede auf Erden", das zu seiner Entstehungszeit (1907) ob seiner technisch-gesanglichen Schweirigkeiten als unaufführbar galt, und das Requiem d-moll von Wolfgang Amadeus Mozart.

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Gratulation - Ovationen beim Schlussapplaus am Freitag, den 8.3.2019 nach dem Konzert der Münchner Philharmoniker in der Gasteig-Philharmonie unter Barbara Hannigan.
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Arbeit mit Barbara Hannigan

Südddeutsche Zeitung vom 11.3.2019: Schon der Beginn des Abends zeugte von gesanglicher Sorgfalt und großer Hingabe, als Hannigan Arnold Schönbergs Chor "Friede auf Erden" nach dem Text von Conrad Ferdinand Meyer in der a capella-Fassung von 1907 mit dem insgesamt eindringlichen Philharmonischen Chor überzeugend und konsequent intensivierte.

Abendzeitung vom 11.3.2019: Die dramatischen Passagen gehören im Mozart-Requiem aber ohnehin dem Chor. Barbara Hannigan schöpft hier aus dem Vollen: Mit weit ausgebreiteten Armen und gespreizten Fingern beschwört sie mächtige Crescendi herauf, lässt die Musik an- und wieder abschwellen. Sie hat keine Scheu vor der Klangfülle und dem ganz großen Forte. Die Musik wird jedoch nie wütend, schroff, oder bizarr, sie bleibt warm und versöhnlich und begegnet dem Tod mit menschlicher Leidenschaft.

Münchner Merkur und tz Kultur vom 11.3.2019: Zentrum dabei ist der Philharmonische Chor. Hannigan holt aus den Sängerinnen und Sängern eine Klangqualität heraus, die auch für diesen Chor eine neue Dimension darstellt.
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Barbara Hannigan mit ihrem Einstudierer Andreas Herrmann beim Schlussapplaus am Freitag, den 8.3.2019 nach dem Konzert der Münchner Philharmoniker in der Gasteig-Philharmonie unter ihrer Leitung. Auf dem Programm standen Arnold Schönberg: Friede auf Erden, Alban Berg: Violinkonzert - Dem Andenken eines Engels und Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem d-moll.
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O Fledermaus, O Fledermaus …

Johann Strauss' Fledermaus in halbszenischer Inszenierung von Doris Heinrichsen im Theater Schweinfurt und in der Bamberger Konzerthalle. Manfred Honeck dirigierte am 2. und 3. März 2019 die Operette, es musizierten die Bamberger Symphoniker, der Philharmonische Chor München (Einstudierung: Andreas Herrmann) und zahlreiche namhafte Solisten:

Bo Skovhus - Gabriel von Eisenstein
Laura Aikin - Rosalinde
Kresimir Strazanac - Gefängnisdirektor
Stefanie Irányi - Prinz Orlofsky
Bernhard Berchtold - Alfred
Michael Nagy - Dr. Falke
Kresimir Spicer - Dr. Blind
Nikola Hillebrand - Adele & Ida
Martin Rassau - Frosch

Mainpost vom 4.3.2019: Für die Chorpartien stand der erstklassige Philharmonische Chor München (Einstudierung Andreas Herrmann) zur Verfügung, glanzvoll und perfekt. (…) dieser Abend gab Anlass zum Feiern: minutenlanger Jubel, Ovationen im Stehen.
InFranken.de vom 4.3.2019: "Die Fledermaus" versetzt Bamberger in den Operettenzauber. Zum ersten Mal in ihrer über 70-jährigen Geschichte führten die Symphoniker eine komplette "Fledermaus" auf - halbszenisch, zur größten Begeisterung des Publikums.
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Der Philharmonische Chor München (Einstudierung Andreas Herrmann) und die Bamberger Symphoniker unter Manfred Honeck beim Gastspiel mit der "Fledermaus" von Johann Strauss im Schweinfurter Theater.
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8. Mahler in der Pariser Philharmonie

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Einstudierer ANDREAS HERRMANN 2.v.links neben dem außen stehenden Dirigenten VALERY GERGIEV und Barbara Hannigan am Sonntag, den 17.2.2019 nach dem Konzert der Münchner Philharmoniker in der Philharmonie de Paris mit der VIII. Symphonie (Symphonie der Tausend" von Gustav Mahler. Rechts daneben die Chorleiter-Kollegen der Augsburger Domsingknaben OLIVER PRÖLL und des spanischen Chores "Orfeon Donistierra" JOSÉ ANTONIO SAINZ ALFARO sowie die Gesangssolisten SIMONE SCHNEIDER, Sopran, JACQUELYN WAGNER, Sopran, REGULA MÜHLEMANN, Sopran, CLAUDIA MAHNKE, Alt, KATHARINA MAGIERA, Alt, SIMON O'NEILL, Tenor, MICHAEL NAGY, Bariton, EVGENY NIKITIN, Bass

Das Konzert der Münchner Philharmoniker und des Philharmonischen Chores München (Einstudierung: Andreas Herrmann) und ihres Chefdirigenten mit der 8. Symphonie von Gustav Mahler ("Symphonie der Tausend") wurde live aus der Philharmonie de Paris übertragen und ist nun in der Mediathek verfügbar.
Bis Mitte August 2019 können Sie das Video noch unter folgendem Link genießen:
https://www.mphil.de/livestream.html

ForumOpera.com vom 18.2.2019: (...) juste avant le chœur final. Dans cette vision, surtout, toute latitude est laissée aux chœurs pour s’épanouir : les forces conjuguées du Philharmonischer Chor München, de l’Orfeon Donostiarra et des jeunes voix, d’une inattaquable musicalité, des Augsburger Domsingknaben, émerveillent dans chacune de leurs interventions pour soulever la salle dans les dernières mesures. (...)

Bachtrack vom 20.2.2019: Les trois chœurs, les solistes et l’orchestre témoignent de la même implication et de la même justesse, délivrant un ensemble constant dans l’excellence. L’association de l’Orfeón Donostiarra avec le Philharmonischer Chor de Munich produit notamment des étincelles, les choristes des deux formations se répondant avec la même puissance et la même clarté d’élocution. Réunis, ils donnent à entendre une seule voix, tonitruante et surnaturelle. Si le chœur d’enfants de la cathédrale d’Augsburg paraît en retrait, peinant parfois à se conformer aux changements brusques de tempo ou de nuance, jamais les choristes ne donneront l’impression de peiner face à l’effectif orchestral.
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Mozarts c-moll-Messe mit Andrew Manze

war ursprünglich unvollendet geblieben. Wie beim Requiem, versuchten sich viele Komponisten und Musikwissenschaftler im Laufe der Jahre an einer Vervollständigung. Eine der gelungensten stammt aus der Feder von Benjamin Gunnar Cohrs. Wegen ihrer enormen technischen Schwierigkeiten wird sie dennoch nicht so häufig aufgeführt. Andreas Herrmann studierte den Philharmonischen Chor München ein. Andrew Manze dirigierte die Münchner Philharmoniker in den Konzerten am 1., 2. und 3. Februar 2019 in der Münchner Gasteig Philharmonie. Die Solopartien übernahmen die Amerikanerin Jacquelyn Wagner und die Russin Julia Lezhneva sowie Julian Prégardien, Tenor, und Liang Li, Bass.

AZ vom 4.2.2019: In Mozarts Messe macht der Philharmonische Chor am meisten Eindruck, weil er die virtuosen Gesangsparts in der Philharmonie mühelos zum Klingen bringt. Chordirektor Andreas Herrmann hat nicht zuletzt mit schön intonierenden Männerstimmen makellose Ausgeglichenheit hergestellt.

Münchner Merkur vom 4.2.2019: "Der Philharmonische Chor hat eine starke Stunde. Alles klingt klar, entschlackt, energiereich, ohne zu überreizen."
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Der Dirigent Andrew Manze
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Ein Wiedersehen mit Fabio Luisi,

für den Andreas Herrmann schon vor Jahren in München das für einen Konzertchor höchst aufwändige Oratorium "Das Buch mit Sieben Siegeln" von Franz Schmidt einstudiert hatte, gab es bei Beethovens Neunter Symphonie zum Jahreswechsel 2018-2019 bei den Münchner Philharmonikern in der Gasteig Philharmonie.

Mit den Solisten Elsa Dreisig, Ekaterina Gubanova, Burkhard Fritz und Christof Fischesser war diesmal ein kongeniales Solistenquartett engagiert, der begeisterte Applaus sprach Bände.

Und der Münchner Merkur schrieb am 2.1.2019: Wirkliche Impulse kamen bei diesem Abschied vom alten Konzertjahr durch den von Andreas Herrmann einstudierten Philharmonischen Chor, der die „Götterfunken“ ordentlich strahlen ließ.
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Der Dirigent Fabio Luisi
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Märchenhaftes

gab es bei den Bamberger Symphonikern: Die romantische Kantate "Elverskud - Erlkönigs Tochter" des spätromantischen Komponisten Nils Gade unter der Leitung von Michael Schoenwandt. Andreas Herrmann hatte den Philharmonische Chor München vorbereitet. Nach Edvard Griegs Schauspielmusik zu Peer Gynt und Strawinskys "Der Kuss der Fee" stand zum Abschluss der beiden Konzerte am 1. und 2. Dezember 2018 in der Bamberger Konzerthalle dieses wunderbare Stück Musik auf dem Programm, über das der Fränkische Tag in seiner Ausgabe vom 5.12.2018 schrieb:

Und dann kam etwas Außergewöhnliches: Niels Wilhelm Gades „Elverskud“ („Erlkönigs Tochter“), eine Ballade nach dänischen Volkssagen für Soli, Chor und Orchester op. 30. Auch wenn dieses Werk nach seiner Uraufführung 1854 in Kopenhagen sehr schnell rund um die Welt ging, gehört es heute zu den Raritäten auf den Programmzetteln. Das liegt zum einen sicher daran, dass man erst einmal einen Chor und drei Solisten finden muss, die diese Ballade drauf haben. Man muss aber auch sagen, dass Michael Schonwandt ein Team zur Verfügung hatte, das seinen Stimmungszauber wunderbar umsetzen konnte. Der Philharmonische Chor München in der Einstudierung von Andreas Herrmann sang seinen Part des Erzählers, Kommentators, Warners außerordentlich präsent und zupackend, mit großer Konturenschärfe und deutlicher Artikulation.
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Bei der Vorbereitung zur ersten Probe in Bamberg: Beim Chor stehend Chordirektor Andreas Herrmann
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Das 360-Grad-Festival der Münchner Philharmoniker 2018

fand am 13./14. Oktober 2018 in der Münchner Gasteig-Philharmonie statt. Für den Philharmonischen Chor München unter der Leitung von Andreas Herrmann bedeutete das mehrere höchst anspruchsvolle Programme innerhalb von zwei Tagen aufzuführen: Am Samstag den 13. Oktober unter Leitung von Valery Gergiev die Psalmensinfonie von Igor Strawinsky und die 8. Sinfonie von Gustav Mahler, am nächsten Morgen a cappella unter Andreas Herrmann eine Transkription von Gustav Mahlers Adagietto aus der 5. Sinfonie für Chor a cappella von Clytus Gottwald: "Wir sind durch Not und Freude gegangen Hand in Hand" - zum 125. Jubiläum der Münchner Philharmoniker gesungen von ihrem Partnerchor, dem Philharmonischen Chor München, - und am Sonntag Nachmittag nach einer kurzen Verständigungsprobe mit dem Mariinsky-Orchester und Solisten des Mariinsky-Theaters St. Petersburg unter Valery Gergiev eine konzertante Aufführung der romantischen Oper "Iolanta" von Peter Tschaikowsky.

Süddeutsche Zeitung vom 16.10.2018 Vollends verblüffend - Das Mariinsky Orchester mit "Iolanta" und Münchner Hilfe (…) Und sie singen ausnahmslos wunderschön.

Süddeutsche Zeitung vom 15.10.2018 (…) er dirigiert Strawinskys "Psalmensymphonie" mit der größten Inbrunst, die man dem Werk abgewinnen kann. Am Ende entschweben der Philharmonische Chor und das Orchester in lichteste Schönheit, (…) als Ständchen vom Chor das Adagietto aus der Fünften, das Clytus Gottwald mit Eichendorffs "Abendrot" in ein A-capella-Stück verwandelte: "Wir sind durch Not und Freude, gegangen Hand in Hand."

klassikinfo vom 14.10.2018 (über die 8. Mahler): (…) Gergiev, die Münchner Philharmoniker, der Philharmonische Chor München, der spanische Chor Orfeon Donostiarra, die Augsburger Domsingknaben sowie die Gesangssolisten Viktoria Yastrebova, Jacquelyn Wagner, Regula Mühlemann, Wiebke Lehmkuhl, Gerhild Romberger, der Bayreuther Tristan Stephen Gould, Boaz Daniel und Evgeny Nikitin sorgten allesamt für eine rundum gelungene und hochengagierte Einlösung dieser Kunstbeschwörung.

bachtrack.com vom 14.10.2018 (über Strawinskys Psalmensinfonie): (…) gestrenge Form und rhythmische Prägnanz machte sich der Philharmonische Chor zu eigen, verzichtete auf jegliche Emotion und gestaltete gerade deshalb eine höchst eindrucksvolle Interpretation. So geschlossen düster und spannungsgeladen hörte man die hymnischen „Alleluia“-Rufe selten.
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Internationale Konzerte Wolfegg 2018

Beim Abschlusskonzert der Internationalen Konzerte Wolfegg 2018 gestaltete der Philharmonische Chor München in der Einstudierung von Andreas Herrmann gemeinsam mit dem "Orchestra dell’Accademia Teatro alla Scala" unter dem Dirigat des Festivalleiters Manfred Honeck am Sonntag, den 1.7.2018, um 17 Uhr ein sakrales italienisches Programm.

Zu hören waren unter anderem das berühmte "Miserere" von Gregorio Allegri (1582-1652), das bis 1870 für 250 Jahre fester Bestandteil der Liturgie der Trauermetten der Karwoche in der Sixtinischen Kapelle war und dort als erster Psalm der "Laudes" gesungen wurde. Außerdem das "Requiem c-moll" für Chor und Orchester von Luigi Cherubini (1760-1842), den Ludwig van Beethoven als einen der größten dramatischen Komponisten seiner Zeit betrachtete und schätzte, sowie die "Laudi alla vergine Maria", ein A-cappella-Chor für hohe Stimmen aus Giuseppe Verdis Spätwerk "Quattro pezzi sacri", komponiert 1887–1888, zwischen "Otello" und "Falstaff".

Auszüge aus dem Presse-Echo:
Schwäbische Zeitung, 2. Juli 2018
Eindringliche Kirchenmusik aus drei Jahrhunderten
KATHARINA VON GLASENAPP
Das Kirchenkonzert in der Pfarrkirche St. Katharina zum Abschluss der Internationalen Wolfegger Konzerte bot, wie immer bei dem Dirigenten Manfred Honeck, ein ungemein dichtes Programm.
Zum wiederholten Mal war der Philharmonische Chor München zu Gast, Chorleiter Andreas Herrmann hatte seine Sängerinnen und Sänger perfekt auf ein selbst für sie in großen Teilen neues Repertoire eingestimmt.
Wie das Orchesterkonzert im Rittersaal am Samstag war auch das Kirchenkonzert, das dem Dirigenten immer besonders am Herzen liegt, von italienischer Musik geprägt: Zwei ebenso berühmte wie berührende A-cappella-Stücke bildeten den Rahmen, das gewichtige Requiem von Luigi Cherubini stand im Mittelpunkt. Das „Miserere mei, Dominus“, die Vertonung des 51. Psalms des römischen Priesters Gregorio Allegri aus den 1630er Jahren, war bis 1870 jedes Jahr am Karfreitag in der Sixtinischen Kapelle aufgeführt worden. Den Sängern des päpstlichen Chors war es verboten gewesen, die Noten aus der Hand zu geben oder abzuschreiben. Mozart hörte das Stück im Alter von vierzehn Jahren und schrieb es aus dem Gedächtnis auf, sonst wäre es vielleicht verloren gegangen. In der schlichten Komposition wechseln mehrstimmiger Satz und gregorianischer Choral ab.
Der Philharmonische Chor München pflegte einen schlanken, warmen Klang, ein Soloquartett mit einer in überirdische Höhen aufsteigenden Sopranistin war auf einer der Seitenemporen über dem Altarraum postiert – ein eindrücklicher Beginn!
(…)
Das Requiem in c-moll des italienischen Komponisten Luigi Cherubini war für die Komponisten des 19. Jahrhunderts von großer Bedeutung. Beethoven wünschte es sich zu seiner Trauerfeier, für viele spätere Kollegen setzte Cherubini hörbar Maßstäbe. Dennoch ist das facettenreiche Werk außerhalb Italiens relativ unbekannt. Nun konnte man es dank Honecks intensiver Gestaltung, dem großen Engagement der jungen Musiker des Orchestra dell’Accademia Teatro alla Scala und dem leistungsfähigen Philharmonischen Chor München erleben. Das Werk kommt ohne Solisten aus, nur für eine kurze Passage hebt sich ein Quartett aus dem Chor heraus. Die Tradition der musikalischen Rhetorik mit ihrem bittenden, flehenden Charakter im Requiem wird fortgeführt, gleichwohl fehlt es im flammenden „Dies irae“ nicht an stürmischer Dramatik. Eine kunstvolle Fuge im Offertorium , festlicher Jubel im „Sanctus“, ein lichtes „Pie Jesu“ und ein „Agnus Dei“, das sich aus angstvollen Punktierungen zu sanfter Ruhe wandelt, zeichnen das Werk aus.
Der wiederum beeindruckende Schluss des Konzerts war den Damen des Chors vorbehalten: Die „Laudi alla Vergine Maria“ sind ein Teil von Giuseppe Verdis „Quattro pezzi sacri“ und vertonen einen Text von Dante Alighieri aus seinem „Paradiso“. Schwebend leicht und ausdrucksvoll, unangestrengt auch nach langen Proben und am Ende des Konzerts folgte der Frauenchor dem fließend plastischen Dirigat von Manfred Honeck. Glockengeläut und herzlicher Beifall für das junge italienische Orchester, den Chor und seinen Leiter Andreas Herrmann und den Dirigenten beendeten ein intensives Konzertwochenende.

Vorarlberger Nachrichten vom 3.7.2018
Präzision, Preziosen, Lyrik und Leidenschaft
von Christl Voith
Internationale Wolf­egger Konzerte unter Manfred Honeck wurden begeistert gefeiert.
(…)
Mit Gregorio Allegris a cappella gesungenem „Miserere“ hatte der Philharmonische Chor München eingangs seine besondere Stimmkultur bewiesen, ebenso begeisterte zuletzt der Frauenchor a cappella mit Verdis spätem „Laudi alla vergine Maria“ in G-Dur. (…)
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Der Philharmonische Chor München in der Einstudierung von Prof. Andreas Herrmann bei den Proben unter Manfred Honeck in der Wolfegger Pfarrkirche St. Katharina

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Der wunderbare Mandarin

von Bela Bartók wurde am 20./21. und 22. Juni in der selten zu hörenden Urfassung mit gemischten Chor von den Münchner Philharmonikern im Gasteig aufgeführt. Die Choreinstudierung lag in den Händen von Andreas Herrmann. Die musikalische Leitung bei FRANÇOIS-XAVIER ROTH (Bild unten). Der französische Dirigent bettete dieses Stück in ein Programm mit weiteren farbigen Stücken, allesamt zum selben Zeitpunkt, vor 100 Jahren komponiert: Maurice Ravels "Alborada del gracioso", dann Edward Elgars Cellokonzert op. 85, e-moll, mit Alisa Weilerstein als Solistin, - und zuletzt dann die besagte Pantomime Bela Bartóks "Der wunderbare Mandarin". Nähere Infos finden Sie
hier im Programmheft …
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Pfingstfestpiele Baden-Baden

Bei den Pfingstfestspielen in Baden-Baden gab es auf die Einstudierung von Andreas Herrmann für Richard Wagners "Fliegenden Holländer" unter der Leitung von Stardirigent Valery Gergiev ein phänomenales Presse-Echo. Es gab außerdem eine Aufführung in der Münchner Gasteig-Philharmonie:
Online Merker vom 19.5.2018
https://onlinemerker.com/baden-baden-festspielhaus-der-fliegende-hollaender-kunzertant/
BADEN-BADEN/ Festspielhaus: DER FLIEGENDE HOLLÄNDER – konzertant
Der Holländer als Retter in höchster Not -Richard Wagners „Fliegender Holländer“ konzertant am 18. Mai bei den Pfingstfestspielen im Festspielhaus/BADEN-BADEN
Ein betörendes Fest der Klangfarben. Vor allem die wilde Chromatik feierte dann später bei den Chor-Szenen wahre Triumphe. Da flossen Singstimmen und Orchester ganz zusammen, gingen im ungeheuren Brausen des Meeres unter und tauchten dann plötzlich wieder mit ungebändigter Strahlkraft auf. Im Englischhorn meldete sich zart die sphärenhafte Verheißung der Erlösungsmelodie. In wilder Leidenschaft tobte bei dieser gelungenen Aufführung immer wieder der ohrenbetäubende Sturm los, riss die fulminante Sängermannschaft gleichsam mit, ließ den Solisten kaum eine Atempause. Das war ein begeisterndes rhythmisches Pulsieren, das die Vision des gespenstisch vorbeigleitenden Schiffes in sich aufnahm und verinnerlichte.
(...) Und die Oboe beschrieb Sentas Vorzüge bis zum „Mitleids-Motiv“ mit bewegender Emphase. Hier leitete auch die Musik des Matrosenchors zum anmutigen Lied der Spinnerinnen über,
wobei sich der Philharmonische Chor München unter der subtilen Einstudierung von Andreas Herrmann weiter profilieren konnte.
(...) Exzellent gelang Gergiev mit dem Ensemble auch der dritte Aufzug mit der Bewährungsprobe von Sentas Treue. Die naturwüchsige Schilderung seemännischen Lebens trat dabei immer deutlicher hervor, Flammen waren an den Masten zu spüren – und ein kräftiger Rhythmus brauste durch die Segel. Und der Geisterchor wirkte daraufhin umso unheimlicher. Man begriff, dass Richard Wagner mit dem Fliegenden Holländer natürlich sich selbst meinte. Ovationen des Publikums belohnten diese von starkem innerem Feuer getragene Festspielaufführung.

Online Merker vom 19.5.2018
https://onlinemerker.com/baden-baden-der-fliegende-hollaender/
BADEN-BADEN: DER FLIEGENDE HOLLÄNDER
Sänger sind nun mal keine Automaten - Konzertante Aufführung 18.05.2018
In Klangschönheit wunderbar detailliert, vortrefflich ausbalanciert formierten sich die Damen des Philharmonischen Chors München (Andreas Herrmann) zum Spinnerinnenchor, sonor markant in rhythmischer Raffinesse gesellten sich die Männerstimmen zu den von Gewitter und Sturm umbrausten Vokal-Elementen.

Bachtrack.com, 17.5.2018
Valery Gergiev sticht mit einem konzertanten Holländer in See
Stimmgewaltig mischte der großbesetzte Philharmonische Chor mit, der die berühmt gewordenen Chöre der Spinnerinnen zu Beginn des zweiten und besonders der Matrosen zu Beginn des dritten Aufzugs kraft- und effektvoll sang.

Süddeutsche Zeitung (Feuilleton) vom 16.5.2018
Wagnerträume, hier werden sie wahr. (...) Der Tenor Eric Cutler als Erik trug mit sauberem, sicherem Tenor dazu bei, auch die Männerabteilung des Philharmonischen Chores.

Abendzeitung (Kultur) vom 16.5.2018
Münchner Philharmoniker - Valery Gergiev dirigiert Wagners "Fliegenden Holländer"
Valery Gergiev und die Philharmoniker mit Richard Wagners „Fliegendem Holländer“ im Gasteig
(...)
Dazu frische und machtvoll auftrumpfende Damen und Herren des Philharmonischen Chors (Einstudierung: Andreas Herrmann) und ein warmer, dunkler Orchesterklang.

Münchner Merkur vom 17.5.2018
"Fliegender Holländer im Münchner Gasteig"
(...) der klangmächtig auftrumpfende Philharmonische Chor (...)
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Beim Schlussapplaus im Festspielhaus Baden-Baden am 18.5.2018: Chor-Coach Andreas Herrmann rechts neben dem "Holländer" Albert Dohmen. In der Mitte Chefdirigent Valery Gergiev, im Hintergrund die Münchner Philharmoniker und der Philharmonische Chor München.

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Paradiesisch

Die Aufführungen des "Stabat Mater" von Antonín Dvorak im Gasteig unter der Leitung von Manfred Honeck (Bild unten von der abschließenden Matinee am 15. April) waren ein großer Erfolg. "Paradiesisch" titelt der Münchner Merkur. Die Süddeutsche Zeitung hebt die eindringliche Stimmung hervor: "Ganz leise, ja beinahe durchscheinend beginnt Antonín Dvořáks mächtige Marienverehrung "Stabat Mater" in der Philharmonie. Schlank mischen sich die Holzbläser durcheinander, trotz der Pauken. Als unheilvolle raunende Masse schmiegt sich der Chor schimmernd in diese Musik, nicht dramatisch, eher flüsternd betroffen und bewegend." Und die Abendzeitung schreibt zum Chor: "Wie aber der Philharmonische Chor München in der Einstudierung von Andreas Herrmann die lateinische Sprache mit nachdrücklichem Ernst deklamiert, wie die Soprane selbst in der Höhe noch locker bleiben und die aufschreiartigen Tutti vollkommen ausgewogen die Philharmonie erzittern lassen: Das ist schlichtweg große Kunst."
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Der Philharmonische Chor München (Einstudierung Andreas Herrmann) und die Münchner Philharmoniker am 15.4.2018 mit Dvoraks "Stabat Mater" unter der Leitung von Manfred Honeck

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Ein starkes musikdramatisches Ereignis

Manfred Honeck inszenierte Mozarts Requiem als opulente Klang-Collage. Der Philharmonische Chor München in der Einstudierung von Andreas Herrmann leistete innerhalb dieser besonderen Musikdramaturgie, in der neben dem eigentlichen Mozart-Requiem auch Gregorianik, Texte, Lieder von Franz Schubert und Richard Strauss, sowie ein eindrucksvolles A-Cappella-Werk des zeitgenössischen polnischen Komonisten Henryk Mikolai Gorecki zu einem besonderen "Ganzen" verschmolzen, Bedeutendes: Im O-Ton war in der österreichischen Presse zu lesen: "Heuer hat Manfred Honeck erstmals mit dem Philharmonischen Chor München einen Volltreffer gelandet, der als einer der führenden Profi-Konzertchöre Deutschlands alles in den Schatten stellt, was man hier bisher an vokaler Strahlkraft, Klangkultur und Präzision (Chorfuge im „Kyrie“) vernommen hat."
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Generalprobe Mozart-Requiem in der Erlöserkirche Lustenau/Vorarlberg/Österreich mit dem Philharmonischen Chor München (Einstudierung Andreas Herrmann) und dem Symphonieorchester Vorarlberg unter der Leitung von Manfred Honeck (27.3.2018)

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Mendelssohn-Oratorium Elias in Bulgarien

Am 23. März 2018 dirigierte Andreas Herrmann mit überwältigendem Erfolg ein Konzert an der Oper in Plovdiv/Bulgarien. Auf dem Programm stand das Oratorium "Elias" von Felix Mendelssohn Bartholdy. Neben den Solisten Ivailo Dzhurov, Elias, Bass, Mark Fowler, Tenor, Stanislava Momekova und Svetlana Ivanova, Sopran, sowie Elena Isa, Alt, musizierten nach einwöchigen intensiven Proben unter seiner Leitung Chor und Orchester der Oper Plovdiv (Einstudierung: Dragomir Yossifov).
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Das südbulgarische Plovdiv (ca. 500000 Einwohner) hat eine sechstausendjährige Geschichte und wird 2019 Kulturhauptstadt Europas

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Zusammenarbeit mit Kent Nagano

Anfang März 2018 wurde von den Münchner Philharmonikern unter der Leitung des Hamburger GMD Kent Nagano die III. Symphonie von Gustav Mahler in der Gasteig-Philharmonie aufgeführt (Konzerte am 2./4. und 5.3.). Neben dem Philharmonischen Chor München (Einstudierung: Andreas Herrmann) sangen die Augsburger Domsingknaben (Einstudierung: Reinhard Kammler) und Elisabeth Kulmann, Alt.

SZ vom 5.3.2018: (…) Alle Theatralik tritt vor der magischen Überweltstimmung zurück, wenn Elisabeth Kulmann mit dem auratischen Zauber ihrer Altstimme das "Misterioso" von Nietzsches Mitternachtslied aus "Zarathustra" beschwört. In der Erzählung von den "Engeln" kommen der leuchtende Frauenchor des Philharmonischen Chores
und die Augsburger Domsingknaben (…) hinzu (…)
tz/MM vom 5.3.2018: (...) Das Publikum ist nach dem mächtigen Schluss im strahlenden D-Dur geplättet. Weihe-Stille vor dem Applaus, der immer stärker anschwillt - so bebt's in den Herzen nach. Genau so hört sich das an, wenn man wirklich ergriffen ist.
az vom 5.3.2018: (…) Nagano hatte mir Elisabeth Kulmann eine ideale Solistin für das heikle "O Mensch!"-Solo. DIe Mezzossopranistin sang mit pastoser Fülle und großer Wärme. Auch die Frauen des Philharmonischen Chors und die Augsburger Domsingknaben hatten einen starken Auftritt. Das hymnische Adagio nahmen Nagano und die Musiker fließend und mit einer Innigkeit, die nie auch nur die Grenzen zur Larmoyanz streifte.
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Andreas Herrmann mit dem Frauenchor des Philharmonischen Chores München - Chor der Münchner Philharmoniker

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Fasching mit Blechschaden

Dieses Jahres war es wieder so weit: Gemeinsam auf der Bühne: Blechschaden (Bob Ross) und der Philharmonische Chor München (Andreas Herrmann). Ein Riesenspaß in der Gasteig-Philharmonie am Mittwoch, den 31.1.2018 um 20 Uhr:
Blechschaden, das ist neben seinem Bier und Bayern München ein weiterer Top-Exportartikel Bayerns! Das Ensemble, auch als „Fremdenlegion der Münchner Philharmoniker“ bekannt, garantiert Musik und Spaß ohne Reue, ausverkaufte Konzertsäle und begeisterte Zuschauer, die sich noch lange nach dem Konzert vor Lachen die Bäuche halten! Unterstützt wird Blechschaden dabei vom Philharmonischen Chor München, der die Stimmen zur Stimmung liefert und sozusagen auf der Lokomotive des Karnevalszugs noch mal eine Schippe drauflegt.
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Fasching 2016 - im Gasteig - am 31.1.2018 mit neuem Programm …

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Ode an die Freude

Der Grandseigneur Maestro Kurt Masur lobte Andreas Herrmann, nach dessen Einstudierung der Neunten für die Dresdner Philharmoniker vor ein paar Jahren, er habe noch nie einen so hervorragend präparierten Chor vorgefunden. Vergangenes Silvester nun studierte Andreas Herrmann die "Neunte" für die Münchner Philharmoniker ein. Am Pult: Krzysztof Urbanski als kraftvoller Gestalter (Foto) - eine sehr gedeihliche Zusammenarbeit.
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MM vom 2.1.2018
(...) Dafür gab’s einen prachtvoll disponierten Philharmonischen Chor und Verschwenderisches auf den Solistenpositionen mit Simona Sáturová (Sopran), Katharina Matiera (Alt), einem unforciert zupackenden Maximilian Schmitt (Tenor), vor allem mit Georg Zeppenfeld (Bass), der vorführte: Ja, sogar die Neunte lässt sich so gestalten, als erlebte man sie zum ersten Mal.

AZ vom 2.1.2018
(...)
Beethovens Neunte mit den Münchner Philharmonikern unter Krzysztof Urbanski im Gasteig
Ein Mann wie ein Baum und mit einer Riesenstimme, die den sängerfeindlichen Gasteig sofort beherrscht. Bei Georg Zeppenfald findet das Solo "O Freunde nicht diese Töne!" endlich zu sich: Als Ordnungsruf, der das Drama des instrumentalen Teils von Beethovens Symphonie Nr. 9 von der gesungenen Utopie einer verbrüderten Menschheit trennt. Wer die traditionelle Aufführung der Münchner Philharmoniker zum Jahreswechsel öfters besucht, der weiß, dass das keine Selbstverständlichkeit ist.
Ab der Freudenmelodie verbreitete sich diesmal fast wunschloses Glück: Der von Andreas Herrmann einstudierte Chor musste bei aller Intensität nie forcieren. Simona Saturnova und Katharina Maghiera meisterten locker den Wechsel zwischen Kraft und Ruhe beim "sanften Flügel". Maximilian Schmitt blieb beim "Froh wie seine Sonnen fliegen" länger hörbar (und schön!) wie die meisten seiner Kollegen. Der Dirigent Krzysztof Urbanski machte das gesungene Finale zum Ziel- und Angelpunkt der Neunten. (...)
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The Enchanted Wanderer

Das BR-Symphonieorchester und die Münchner Philharmoniker nehmen den 85. Geburtstag von Rodion Schtschedrin im Dezember 2017 zum Anlass für besondere Konzerte. Die Münchner Philharmoniker führen am 19. und 20. Dezember 2017 in der Gasteig Philharmonie Rodion Shchedrins "The Enchanted Wanderer" auf. Der Text dieser "Oper für die Konzertbühne" basiert auf einer Legende des russischen Erzählers Nikolai S. Leskov und erzählt von einem verzauberten Pilger. Das Werk für drei Solisten, großen Chor (Einstudierung: Andreas Herrmann) und Orchester feierte 2002 in New York Uraufführung. Die Münchner Erstaufführung von "The Enchanted Wanderer" von Rodion Shchedrin unter Valery Gergiev war ein großer Erfolg. Publikum wie Presse waren gleichermaßen begeistert, insbesondere vom 120-köpfigen Philharmonischen Chor (Einstudierung: Andreas Herrmann).
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Nach der Erstaufführung des "Enchanted Wanderer" am 19.12.2017 in der Münchner Gasteig-Philharmonie.
Im Hintergrund die Münchner Philharmoniker und der Philharmonische Chor München,
vorne: Rodion Shchedrin, Valery Gergiev, Andreas Herrmann, Sergej Aleksashkin, Ekaterina Sergeeva

bachtrack.com vom 21.12.2017
(...) Die über 120 Sängerinnen und Sänger des Philharmonischen Chors (Einstudierung: Andreas Hermann) waren hochmotiviert, gleichermaßen als murmelnd betende Gläubige in der Kirche sowie von außen kommentierender Chor einer griechischen Tragödie. Mit erfreulich vielen und guten Männerstimmen reich gesegnet begannen sie die Erzählung, fast nur hauchend, langsam anschwellend, mit Glockenklängen und wenigen Streichern zart ausgemalt. Sie zeigten aber auch ihr Vermögen, die wilde tartarische Volksmasse abzubilden, bewundernswert im russischen Idiom die angestachelte Wut und Tötungsabsicht in vielfarbigen musikalischen Bildern schonungslos herauszuschleudern. (...)

MM vom 21.12.2017
(...) die imposanten Chorszenen machten Effekt, und manches von Gergiev herausgekitzelte Instrumentationsdetail ließ aufhorchen (...)

AZ vom 20.12.2017
(...) Die Mezzosopranistin Ekaterina Sergeeva, der Tenor Andrei Popov und der Bassist Sergei Aleksashkin singen so wunderbar, dass man Ehrfurcht vor dem Niveau ihres Stammhauses, dem Mariinsky Theater in St. Petersburg, bekommen muss. Ebenso außerordentlich ist die Leistung des Philharmonischen Chores München (Einstudierung: Andreas Herrmann), dessen sensible Kraftentfaltung professionell zu nennen ist. (...)